Liebe.
Man fühlt sich mit der anderen Person verbunden. Es gibt wie eine Art unzerreissbare Schnur zwischen uns, die uns zusammenhält. Manchmal, da spannt sie sich...Streitereien, Zickereien, Kleinigkeiten...doch egal wie gross die Spannungen sind...man kann trotzdem nicht ohne den andern. Die Schnur kann nicht zerreissen...höchstens der Tod kann sie trennen...doch ich persönlich glaube, dass die Liebe auch den Tod überwindet. Die Körper werden zwar ausgelöscht...sie zerfallen, sie werden zu Staub...sie sind vergänglich...während die Liebe nicht vergehen kann...die Liebe bleibt...und genau das war ja das besondere und wunderbare an Gefühlen: Waren sie wirklich...überwindeten sie den Tod.
Die Schnur erklärt ebenfalls, warum man ständig die Nähe des anderen sucht, sich geborgen und in Sicherheit fühlt, die Augen schliessen könnte und ihm folgt...Vertrauen. Immenses Vertrauen. Es gibt kein Misstrauen. Vielleicht ein paar ganz wenige Male ein kleines Fünkchen davon...doch je länger man mit einem zusammen ist...desto geringer wird dieses Fünkchen...bis es ganz erlischt...Man will von der Person in den Arm genommen werden...der Welt entfliehen...und die Ruhe finden...die nur er dir geben kann...
Ist man mit jemanden zusammen ist man ein ganz anderer Mensch. Es ist so, als ob man mit dem Partner in einer anderen Welt leben würde. Man blödelt mit ihm rum als ob man kleine Kinder wäre...man ist über Dinge verärgert und eingeschnappt, die eigentlich ganz simpel und ohne grosse Bedeutung sind...
Warum benimmt man sich wie ein Kind? Weswegen könnte man stundenlang seinen Partner auskitzeln, Grimassen schneiden oder ein doofes Lied nachäffen? Man hat wie keine Hemmungen...man vertraut ihm...ist man erst dann wirklich sich selbst? Man kann doch gar nie nicht sich selbst sein...auch wenn man sich verstellte oder so...das war ja wohl immer noch sich selbst...nicht? Es ist so...dass man dem Partner einfach sein Herz öffnet...ihm Teile von sich schenkt die so zerbrechlich sind...man riskiert verletzt zu werden...Vertrauen. Wiederum Vertrauen. Man empfindet beim Partner Unbeschwertheit, Gelassenheit...einen gewissen Frieden...und ausserdem sind diese 'albernen' Spielereien nicht nur alberne Spielereien...sondern alberne Spielereien, die eine tiefe Bedeutung besitzen. Sie reflektieren die Gefühle, die Zuneigung einem gegenüber...es bedarf nicht einem wirklichen Sinn...sondern einfach die Aktion...die Bewegungen...die einfachen, jedoch vertrauten Berührungen...
und warum man so schnell beleidigt oder eingeschnappt war? Man war es nicht wirklich...man tat nur so...warum? Warum wollte man so seinen Partner also quälen, wenn man sich gar nicht wirklich darüber aufregte? ...weil der Partner ebenfalls wusste, dass es einem gar nicht so viel ausmachte wie man vorgab...der Partner kannte einem...der Partner wollte einem...und er tat alles um dich wieder zufrieden zu stimmen...und das geht ja dann meistens auch ganz schnell und einfach...
Warum hinterfragt man so viel bei einem Partner...? Warum tut man enttäuscht oder unzufrieden wenn er beispielsweise eine andere Meinung hatte...?...Man will sie akzeptieren...und man merkt, dass der Partner alles dafür tun würde sich zu ändern wenn es sein musste...oder er will die helfen zu akzeptieren...es ist so als ob man in einer Beziehung ständig einen 'Kampf' um Akzeptanz führt...
Man will akzeptiert werden.
Man will so sein wie man ist.
Und man weiss, dass man genau dies, genau das...alles nur vom Partner bekommen kann...
8 Monate waren wir jetzt bereits zusammen...
und wie verrückt es auch klingen mag...ich höre so oft, dass die Liebe nachliess nach einiger Zeit, dass die Intensität und die Leidenschaft verflogen war oder dergleichen...doch bei mir ist es ganz anders...
Ich liebe ihn jeden Tag mehr...ich bin mir um jeden Tag sicherer, dass wir für einander geschaffen sind...dass er die Liebe meines Lebens ist...
Ying und Yang.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen